Arbeítslosenfrühstück

 

Ich stehe vor der Tür. Hier ist es. Ich gehe ein Stück weiter die Strasse entlang. Angst. Ich gehe zurück, schaue durch das Fenster. Einige sitzen am Tisch andere bereiten das Frühstück vor.

Ich traue mich nicht. Wende mich ab und gehe dann doch zur Tür und hinein.  Zunächst were ich kaum beachtet, unsicher versuche ich mir einen Überblick zu verschaffen. Was ist hier wichtig?  Worauf kommt es an? Mich anpassen.

Irgendwie finde ich einen Platz, Es wird wenig gesprochen an diesem Tisch der ungefähr zehn Menschen.

Wir essen gespendete Lebensmittel. Bei einigen ist das Haltbarkeitsdatum abgelaufen.  Es ist eine Atmosphäre zwischen Menschen, die nicht mehr viel erwarten. Kurz vor dem Rentenalter ohne Perspektive für einen neuen Arbeitsplatz.

Die Kirche hat gerade die kargen Zuschüsse gestrichen. Einige sind wütend darüber, die meisten erwarten nichts anderes. Leicht hat es hier am Tisch keiner im Leben gehabt. das verbindet.

Hier macht keiner dem anderen etwas vor!

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